New York.... so war's!

Mitte April ging es für 11 Tage nach New York. Übrigens mein erster Besuch, in der Stadt, die niemals schläft. Übernachtet haben wir in einem kleinen Apartment in Brooklyn (Stadtteil Greenpoint). Das Apartment haben wir über airbnb gebucht. Wir waren damit rundum zufrieden. Eine Küchenzeile, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Bad. Was braucht man mehr?! Wenn wir nach Manhattan wollten, sind wir mit der Metro gefahren. Ein 7 Tages-Ticket kostet 31 Dollar. Da kann man nicht meckern. Allerdings mussten wir ca. 15 Minuten Fußmarsch zur nächsten Metrostation auf uns nehmen und dann noch ca. 15-20 Minuten Fahrtzeit bis nach Manhattan. Nicht ganz optimal, aber an sich auch nicht schlimm. Schlimm ist es nur, wenn man in New York einen Kinderwagen oder Buggy bei sich hat. Es gibt gefühlt zu 90% keine Aufzüge oder Rolltreppen in den Metrostationen und man muss die Treppen mit Kinderwagen runter und wieder hoch. Das war Anstrengend und auf Dauer echt nervig. Die New Yorker selbst sind sehr kinderfreundlich, aber die Metrostationen der Stadt New York nicht! An Menschen mit Gehbehinderung möchte ich hier gar nicht denken. Mit dem Rollstuhl in die Metro?? Keine Ahnung, wie das ohne Hilfe gehen soll. Da muss diese Stadt noch einiges tun.

Abgesehen davon ist New York wirklich beeindruckend. Bei weitem keine schöne Stadt. Oft sehr dreckig und laut und viele kaputte Straßen und Fußgängerwege. Aber dennoch übt diese Metropole eine gewisse Faszination auf einen aus, der man sich nicht entziehen kann. Alles ist groß und hoch und weit und....! New York muss man selbst live und in Farbe erleben. Und jeder sieht diese Stadt mit anderen Augen. Ich habe mir an meinem Geburtstag einen Helikopterflug über New York gegönnt. Fantastisch! Jeder der New York besucht und die Möglichkeit hat, sollte sich die Stadt unbedingt von oben ansehen. Hier hat man definitiv ein Wow!-Erlebnis.

Wer sich nicht unbedingt einen Heli-Rundflug gönnen möchte, der sollte unbedingt auf die Aussichtsplattform vom Rockefeller Center. Klar, könnte man auch auf das  Empire State Building hoch, das kostet allerdings 20 Dollar mehr und man sieht eben nicht: das Empire State Building. Und allein das ist ja schon eine Attraktion für sich. Außerdem ist das Empire State Building ziemlich überlaufen, so dass der Genuß unter Umständen auf der Strecke bleibt. Also lieber das 30 Dollar Ticket für "Top Of The Rocks" ziehen und die Aussicht genießen. Am besten gleich für tagsüber und abends. Dann spart man auch noch 15 Dollar für zwei Tickets. So hab ich das gemacht.

 

Eine New Yorker Sehenswürdigkeit hat mich allerdings wirklich enttäuscht: Der Times Square. Total überlaufen, Touristen-Nepp-Schlepp-Läden und alle paar Meter wird man angequatscht, ob man nicht auf diesen Sightseeing-Bus / in das Musical / in jenes Restaurant will. Ja, es war wie im Fernsehen, bunt, laut, voll und auch nichts, das man bei einem New York Besuch auslassen sollte, weil man garantiert zu Hause darauf angesprochen wird („warst Du auch da wo die großen Leutreklamen an den Häusern hängen?“), aber EIN obligatorischer Besuch reicht für einen ganzen New York Urlaub und bei einem weiteren, würde ich auch eher einen Bogen drum machen. Dann doch lieber mit der Staten Island Ferry die kostenlos zwischen Manhatten und Staten Island pendelt, den grandiosen Ausblick auf Manhatten genießen. Das ist toll, je nach Uhrzeit (die Pendlerzeiten meiden) total entspannt und sollte unbedingt mit in einem New York Besuch eingeplant werden. Eine der besten „for free“ Attraktionen, die ich jedem empfehlen würde.

Ansonsten ist es einfach nur spannend durch die Straßen zu schlendern und die verschiedenen Menschen zu betrachten. Oder im Highline Park, New Yorks "grüner" Hochbahntrasse flanieren. Auch ein Erlebnis für sich.

Ich werde sicherlich wiederkommen. New York ist keine Liebe auf den ersten Blick, aber diese faszinierende Stadt hat noch viel zu bieten. Es gibt noch einiges, das ich nicht gesehen habe. So viele Museen, die ich nicht besucht habe, den Central Park, den ich nur zu einem Teil kennengelernt habe und natürlich das Nachtleben von New York. Ich freu mich drauf.

Photokina 2014 - so war's

Alle zwei Jahre wieder kommt die wohl bedeutendste Fotomesse der Welt nach Köln. Und ich war mal wieder dabei. Warum? Weil ich es toll finde, das neueste Fotoequipment und die neuesten Foto-Accessories zu begutachten und vieles mehr. Denn die Photokina hat nicht nur den ganzen neuen Technikkram zu bieten. Die Photokina ist ein richtig gutes Event.


Ich mag die Photokina aus mehreren Gründen. Zum einen sind da die richtig guten Fotoausstellungen. Zum Beispiel in der Leica-Galerie, wo diesmal auch Bryan Adams seine “Wounded” Serie ausgestellt hat. Echt klasse. Aber auch die einzelnen Fotos verschiedener Wettbewerbe (z.b. Canon Profifoto Förderpreis, national geographic etc..) kann man in den einzelnen Hallen und Gängen der Photokina bewundern. Ich sage bewusst “bewundern”, denn was man da sieht, ist wirklich nur WOW. Allein für die ganzen Fotos, die dort aushängen, könnte man schon Stunden verbringen.


Alle zwei Jahre ist es auch immer wieder interessant, was die großen Kamera Hersteller wie Canon, Nikon oder Sony präsentieren und wie sie sich selbst präsentieren. Und in diesem Jahr war für mich die große Überraschung: Canon. Noch vor zwei Jahren war es Nikon, die mit ihrer riesigen Fotoleinwand, auf der man Selfies (geschossen mit der Nikon V1) hochladen konnte, beim Publikum gut ankamen; und jetzt hat Canon sich richtig viel Mühe gegeben. Bei Canon konnte man sehr kreative Selfies schießen (da war z.B. eine Häuserwand auf dem Boden montiert, auf der man sich hinlegen konnte, darüber ein Spiegel durch den fotografiert wurde, so dass es aussah, als hinge man halsbrecherisch an dieser Häuserwand. Dann war doch noch eine Gebläsestation, wo man auch sehr ulkig aussah, wenn der starke Wind einen durchs Gesicht blies und, und, und...).

Bei Canon gab es zudem die neue Canon 7D MarkII zu bestaunen und testen.

Bei Nikon die neue D810 und D750 zu begutachten.

Sony hatte die Alpha 7R und Alpha 7S präsentiert.

Bei Samsung hatet man den halben Messestand auf die Systemkamera NX1 ausgelegt.

Auch bei den anderen, wie Olympus, FujiFilm, Ricoh, Leica, Lytro etc. gab es viel zu sehen und anzufassen. Allein schon die Fuji Instax ist ein Spaß wert. Ich denke, da war für jeden was dabei. Zumal hatte man auch die Gelegenheit z.B. bei Olympus, Kameras auszuleihen und ergiebig zu testen. Oder man lieh sich bei tamron ein Objektiv für seine Kamera aus, mit der man schon immer geliebäugelt hat.

 Was aber auch richtig spitze ist auf der Photokina, sind die ganzen vorträge und Workshops die man dort besuchen kann. Und dabei sind vor allem die in der Szene bekannten Leute wie Calvin Hollywood, Matthias Schwaighofer, Frank Doorhof, Pavel Kaplun, Zack Arias, Uli Staiger etc. etc... Volles Programm an einigen Ständen.

Die Photokina hat also wirklich viel zu bieten, nicht nur für den ambitionierten Fotografen. Für jedermann. Einen Besuch ist sie jedenfalls alle zwei Jahre wert.

Hier noch ein paar Eindrücke:



Hochzeit von Martina & Andreas

Am 2. August hatte ich das Vergnügen meine erste Hochzeit zu fotografieren. Ein mit meinen Nachbarn befreundetes Pärchen hat geheiratet und mich gefragt, ob ich ein paar Fotos auf ihrer Hochzeit machen möchte. Klar, wollte ich das, aber ich habe auch sofort gesagt, dass ich kein Profi bin, und das noch nie gemacht habe. Also alles “ohne Gewähr”.


Martina und Andreas vertrauten mir dennoch und ich hab mich auch schon auf den Tag gefreut. Alles in allem, war es für mich schon ziemlich aufregend und es hat mir jede Menge Spaß gemacht und auf jeden Fall jede Menge Erfahrung eingebracht. Ich konnte einiges mitnehmen und weiß auch, worauf ich beim nächsten Mal noch verstärkt achten werde.

Die Fotos sind gut angekommen und als Bonus habe ich noch ein kleines animiertes Video erstellt, worüber sich das Brautpaar und die Gäste auch gefreut haben. Auch das hab ich zum ersten Mal gemacht.

Eine kleine Auswahl der Fotos vom Hochzeitstag sind unter dem Video.